Seefunk im Cockpit

Es hat sich als überaus praktisch erwiesen ein Zusatzmikrofon im Cockpit zu haben, da man dann zum Funken nicht nach unten muss und jederzeit die Lage im Überblick hat. Speziell wenn man Einhand unterwegs ist hilft das sehr. Auf der XEINIA habe ich ein Ray55E am Kartentisch unten und ein daran angeschlossenes RayMic in einem Schwalbennest im Cockpit. Das Gerät hatte nach nicht ganz 2 Jahren einen Defekt (schwache Sendeleistung) und wurde darauf hin von der Firma Werner Ober Yachtelektronik, innerhalb kürzester Zeit kostenlos ersetzt (Super Service!). Seither funktioniert alles wieder einwandfrei.

Bargeld im Ausland ohne Gebühren

Da ich viel im Ausland unterwegs bin, hatte ich das Problem, dass ich an Geldautomaten horrende Gebühren bei Barabhebungen bezahlen musste.
Meine Tochter hat mich vor einiger Zeit dann gefragt, ob ich nicht mal die Vertragsbedingungen einer speziellen Kreditkarte für Frauen, für sie checken kann. Es handelte sich um die LautitiaCard der BW-Bank und in den Vertragsbedingungen stand, dass weltweit bei Barabhebungen an Mastercard Geldautomaten, alle Gebühren bereits enthalten sind.
Ich habe mir die Karte dann auch beantragt. Die Bankmitarbeiterin musste zwar erst abklären, ob ich als Mann die Frauenkarte auch haben kann, aber es hat geklappt. Nachdem ich nun einige Erfahrung mit der Karte gemacht habe, kann ich bestätigen, dass tatsächlich keine Gebühren für Barabhebungen (auch außereuropäisch) anfallen. Man bekommt außerdem den günstigen Bankenwechselkurs.

Einhand Segel bergen

Wenn man Einhand unterwegs ist, gestaltet sich das Segel bergen etwas aufwändiger als mit Crew.
Auf der Xenia ist es am einfachsten, wenn ich mit dem Bug durch den Wind gehe und die Vorschot auf der Winsch belegt lasse. Die Großschot löse ich und liege mit bachgestellter Fock und Ruder voll nach Luv bei. Dann kann ich relativ entspannt das Großsegel bergen. Bei viel Wind habe ich im Vorfeld sowieso das erste oder zweite Reff ins Groß eingezogen, so dass das Handling mit dem Tuch einfacher ist.
Diese Vorgehen hat für mich den Vorteil, dass die Xenia wesentlich ruhiger in der Welle liegt, da die backgestellte Fock viel Stabilität erzeugt. Das Boot seht bis auf die seitliche Abtrift still, so dass ich im Fall des Überbordgehens, eventuell eine Change hätte wieder ins Boot zu kommen (normalerweise bin ich eingepickt). Der ganze Vorgang ist sehr viel entspannter, als mit Autopilot unter Motor gegen den Wind zu halten und dabei die Segel zu bergen.